
Alles beginnt mit dem Grundstück. Seine Lage bestimmt den künftigen Alltag: Entfernung zu Schulen, Geschäften, Verkehrsachsen. Ebenso zählen jedoch seine eigenen Merkmale — Zuschnitt, Gefälle, Ausrichtung, Zufahrt für Baumaschinen, Vorhandensein oder Fehlen der Versorgungsnetze (Wasser, Strom, Abwasser).
Prüfen Sie vor jeder Verpflichtung die Bebaubarkeit im plan local d'urbanisme (kommunaler Bebauungsplan): Zoneneinteilung, zulässige überbaute Grundfläche (emprise au sol), Abstände zu den Grenzen, Vorgaben zum äußeren Erscheinungsbild. Ein Baugrundgutachten ist ebenso unverzichtbar, um die Fundamente richtig zu bemessen: Manche Böden verlangen verstärkte Fundamente, und ein schlecht gegründetes Bauwerk führt zu Rissen, die schwer zu beheben sind. Diese Untersuchung bestimmt einen Teil des Budgets — besser, Sie kennen sie vor dem Kauf.
Die Planung übersetzt Ihre Lebensweise in Pläne: Zahl der Räume, Anordnung der Bereiche, Ausrichtung der Wohnräume, um das Licht zu nutzen und sich zugleich vor der Sommerhitze zu schützen. In dieser Phase helfen dreidimensionale Darstellungen dabei, sich das Ergebnis vorzustellen und die Pläne zu korrigieren, bevor sie endgültig werden.
Das Budget muss das gesamte Vorhaben abdecken, nicht nur den Bau: Grundstück, Notarkosten, Anschlüsse, Abgaben, Außenanlagen. Sehen Sie außerdem eine Sicherheitsreserve für Unvorhergesehenes vor, das auf jeder Baustelle vorkommt. Dieses Gesamtbudget, mit Ihrer Bank abgestimmt, steckt den Rahmen des Vorhabens ab.
Der Antrag auf permis de construire (französische Baugenehmigung) wird bei der Gemeinde eingereicht. Er umfasst insbesondere einen Übersichtsplan, einen Lageplan, einen Schnitt sowie zeichnerische Unterlagen, die die Einfügung des Vorhabens in seine Umgebung zeigen. Die Bearbeitungsfrist beginnt mit der Einreichung vollständiger Unterlagen, und der Aushang der Genehmigung auf dem Grundstück setzt die Widerspruchsfrist für Dritte in Gang.
Für Neubauten gilt seit 2022 die französische Umweltvorschrift RE2020: Energieeffizienz, sommerlicher Komfort und CO2-Fußabdruck der Materialien werden bereits in der Planung berücksichtigt. Diese Anforderungen bereitet man im Vorfeld vor, beim Erstellen der Pläne, nicht erst nach Baubeginn.
Die Arbeiten folgen einer logischen Reihenfolge: Erdarbeiten, Fundamente, Aufmauern der Wände — je nach Vorhaben aus Hohlblocksteinen, Ziegeln, Beton oder Naturstein —, dann Dachstuhl und Dacheindeckung. Damit ist das Haus regendicht. Der Einbau der Außenfenster und -türen macht es winddicht. Es folgen die Ausbaugewerke (Trennwände, Elektro- und Sanitärleitungen, Dämmung) und die Endarbeiten.
Eine regelmäßige Betreuung macht den Unterschied: Baubesprechungen, Zwischenstände zu jeder Schlüsselphase, Abgleich mit den Plänen. Die Gesamtdauer hängt von der Größe des Vorhabens, vom Wetter und von den Lieferzeiten ab — ein realistischer, von Anfang an genannter Terminplan ist besser als ein Versprechen, das sich nicht halten lässt.
Die Abnahme ist der Akt, mit dem Sie das Bauwerk annehmen, mit oder ohne Vorbehalte, festgehalten in einem Abnahmeprotokoll. Dieses Dokument ist keine Formsache: Es setzt die gesetzlichen Garantien des französischen Rechts in Gang — parfait achèvement (ein Jahr), garantie biennale für die Ausstattungen (zwei Jahre) und garantie décennale für die Standsicherheit des Bauwerks (zehn Jahre). Die vor Baubeginn abgeschlossene assurance dommages-ouvrage ermöglicht ihrerseits eine rasche Vorfinanzierung der Reparaturen, wenn ein Schaden unter die décennale fällt.
Der vertragliche Rahmen hängt vom gewählten Modell ab: Der contrat de construction de maison individuelle (CCMI, gesetzlich streng geregelter französischer Einfamilienhaus-Bauvertrag) besteht in der Branche neben der maîtrise d'œuvre (Planung und Bauleitung durch einen Fachplaner) und der direkten Beauftragung eines Generalunternehmens. Jede Formel bietet eigene Schutzmechanismen — erkundigen Sie sich vor der Unterschrift, welche für Ihr Vorhaben gilt.
MCI Construction führt den Rohbau mit eigenen Teams aus und arbeitet in Narbonne und im Grand Narbonne, in den Corbières, im Minervois und an der Küste des Départements Aude bis nach Béziers. Das Unternehmen ist durch die garantie décennale und die assurance dommages-ouvrage abgesichert.
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