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Narbonne · Aude

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SanierungVon Mirat TuranVeröffentlicht am 2 Min. Lesezeit

Dämmen, streichen, Beläge verlegen: Bei einer Sanierung wirkt sich die Wahl der Materialien dauerhaft auf den Komfort und die Luftqualität der Wohnung aus. Ein Überblick über ökologische Lösungen, die zum Klima des Aude passen.

Maison ancienne avant rénovation dans l'Aude

Ein Haus zu sanieren ist die Gelegenheit, alternde Materialien durch gesündere und langlebigere Lösungen zu ersetzen. Sogenannte ökologische Materialien — biobasiert, recycelt oder emissionsarm — bringen einen doppelten Nutzen: Sie verringern die Umweltwirkung der Baustelle und verbessern den Komfort im Alltag, angefangen bei der Qualität der Innenraumluft.

Im Aude stellt das Mittelmeerklima eine zusätzliche Anforderung: Die heißen Sommer verlangen Materialien, die auch vor Wärme schützen, nicht nur vor Kälte. Dichte Dämmstoffe pflanzlichen Ursprungs verhalten sich hier gut, denn sie verlangsamen das Eindringen der Wärme in die Räume.

Zellulosedämmung wird aus Altpapier hergestellt. In nicht ausgebaute Dachböden aufgeblasen oder in Bauteile eingeblasen, bietet sie einen guten Kompromiss zwischen Dämmleistung und sparsamer Herstellung. Sie gehört zu den gängigsten Lösungen, um Dachböden bei einer Sanierung schnell zu dämmen.

Holzfaser wird als feste oder halbfeste Platte verlegt, an Wänden ebenso wie im Dach. Ihre Dichte verleiht ihr eine gute Speicherfähigkeit: Sie verzögert im Sommer das Eindringen der Wärme — in unserem Klima ein echter Vorteil. Kork schließlich ist verrottungsfest und über die Zeit sehr formstabil; er eignet sich gut für Feuchträume und Böden, als Platte oder als Schüttung.

Der richtige Dämmstoff hängt immer vom zu behandelnden Bauteil ab: Eine alte Natursteinwand, die Feuchtigkeit wandern lassen muss, wird nicht wie ein jüngerer Bau aus Hohlblocksteinen gedämmt. Eine vorherige Bestandsaufnahme verhindert teure Fehler.

Für Innenwände sind Farben mit geringen Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) vorzuziehen. Das in Frankreich vorgeschriebene Etikett „Émissions dans l'air intérieur“ (Emissionen in die Innenraumluft), abgestuft von A+ bis C, erlaubt einen einfachen Vergleich der Produkte: Streben Sie A+ an, vor allem für Schlaf- und Wohnräume.

Kalkputze, gegebenenfalls mit Hanf gemischt, regulieren die Feuchtigkeit auf natürliche Weise und eignen sich besonders für alte Wände. Naturgips bleibt im Übrigen eine verlässliche Wahl für Innenoberflächen. Diese traditionellen Materialien haben sich im Baubestand des Aude lange vor den industriellen Produkten bewährt.

Bei den Böden verbinden mehrere Optionen Langlebigkeit mit geringer Umweltwirkung: Parkett aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern (Zertifizierungen FSC oder PEFC), Bambus oder auch Naturlinoleum — hergestellt aus Leinöl, Holzmehl und Jutegewebe, nicht zu verwechseln mit synthetischen Vinylböden.

Die Wahl richtet sich nach der Nutzung des Raums, der Feuchtebelastung und dem vorhandenen Untergrund. Bei einer Sanierung bestimmt der Zustand des ursprünglichen Bodens (Holzbalkendecke, Betonplatte, alte Fliesen) oft, welche Lösung am sinnvollsten ist.

Ein allgemein „bestes“ Material gibt es nicht: Die richtige Wahl ist die, die den vorhandenen Bau und die Nutzung der Räume respektiert. Das gilt besonders für die Dämmung, wo ein Fehler Feuchteprobleme verursachen kann, die schwer zu beheben sind.

Es gibt französische Förderungen für die Sanierung (MaPrimeRénov', éco-prêt à taux zéro, certificats d'économies d'énergie). Ihre Bedingungen ändern sich regelmäßig, und manche setzen voraus, dass Fachbetriebe mit bestimmten Qualifikationen beauftragt werden: Erkundigen Sie sich vor der Unterschrift nach den geltenden Programmen.

MCI Construction führt Sanierungen in Narbonne und im gesamten Département Aude aus — Corbières, Minervois, Küste, bis nach Béziers. Das Unternehmen prüft Ihr Vorhaben vor Ort und erstellt einen kostenlosen Kostenvoranschlag.

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